Gastritis – Entzündung der Magenschleimhaut

Gastritis – Entzündung der Magenschleimhaut

Magenbeschwerden sind in Deutschland vielfach vertreten. Auch in der Altenpflege ist die Gastritis eine häufig dokumentierte Diagnose. (1) Unter einer Gastritis wird die Entzündung der Magenschleimhaut verstanden. Unterschieden wird zwischen der akuten und der chronischen Gastritis. Die Ursachen für diese Erkrankung sind unterschiedlich und reichen von einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori bis hin zu einer Schädigung der Magenschleimhaut durch Arzneimittel. Eine intakte Magenschleimhaut ist wesentlich für den Verdauungsprozess der Nahrung. Die akute Gastritis äußert sich meist durch ein Druckgefühl in der Magengegend, Übelkeit und Erbrechen. Sie heilt durch entsprechende Therapie meist ohne Folgeschäden aus. Die chronische Gastritis hingegen verläuft meist symptomlos. Erst bei Auftreten von Komplikationen wird nach den Ursachen gesucht und die jeweilige Therapie eingeleitet. Durch entsprechende Prävention kann das Auftreten von Magenschleimhautschäden jedoch verringert werden.

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