Der Umgang mit Medizinprodukten

Der Umgang mit Medizinprodukten

Immer mehr kleine und mittelständische Pflegedienstleister beschäftigen sich mit der Notwendigkeit, Arbeitsabläufe für Klienten und Mitarbeiter sicherer zu gestalten – unter anderem stellt sich dabei die Frage, wie sich die Position des Medizinproduktebeauftragten etablieren lässt. Die Notwendigkeit einer solchen Position entsteht, außer durch gesetzliche Vorgaben, durch das Fortschreiten der Technisierung im medizinischen Bereich sowie junge, gut informierte Pflegekräfte, die diese Impulse aus der Ausbildung in die Arbeitsstelle tragen. Die Sensibilität aller Beteiligten zu haftungsrechtlichen Konsequenzen nimmt stetig zu und nicht zuletzt führen Überprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, der Gesundheitsämter und der Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (kurz FQA genannt) – dazu, dass Führungskräfte sich mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Die Schaffung solcher Zuständigkeiten muss keine lästige Pflicht sein, sondern kann sich zur echten Win-win-Situation entwickeln, weil durch sie Klienten und Mitarbeiter mehr Sicherheit erfahren, verantwortliche Führungskräfte unterstützt werden und ambitionierte Pflegefachkräfte einen Bereich zugestanden bekommen, der von der Expertise und Verbindlichkeit lebt. Diese Fortbildungseinheit beschreibt die Funktion und Wirkung der Position und erläutert, wie sich ein Medizinproduktebeauftragter optimal etablieren lässt. Gleichzeitig gibt sie Empfehlungen für 1. Schritte, um die Medizinprodukte-Betreiberverordnung umzusetzen.

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