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Update: Expertenstandard Dekubitusprophylaxe

Bild © dck media GmbH

Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe ist der 1., der schon zum 2. Mal aktualisiert wurde. Und anders als sonst bei den Aktualisierungen sind diesmal etliche Änderungen eingeflossen, die ein verändertes Vorgehen bei der Risikoermittlung auslösen. Beim Lesen des Standards fallen viele Querverweise auf. Es wird immer wieder die Richtlinie NPUAP/EPUAP/PPPIA („National Pressure Ulcer Advisory Panel“, „European Pressure Ulcer Advisory Panel“ und „Pan Pacific Pressure Injury Alliance“) angeführt. Diese Richtlinie gibt konkrete Hinweise, die in dieser Fortbildungseinheit an den passenden Stellen bearbeitet sind. Zusätzlich gibt es zahlreiche Verweise auf den Expertenstandard „Förderung der Mobilität“. Dieser ist jedoch 2014 im Entwurfsstadium steckengeblieben und die pflegewissenschaftliche Prüfung fiel negativ aus. Hier ist es nun an der Einrichtung zu entscheiden, ob dieser Standard zum jetzigen Zeitpunkt schon berücksichtigt werden soll. Es passiert einer Einrichtung definitiv nichts, wenn sie an dieser Stelle nicht aktiv wird.

Im Expertenstandard wird noch einmal explizit betont, dass bei der Risikoermittlung und der Planung von Maßnahmen die Hauptverantwortung bei den Pflegefachkräften liegt. (1) Allerdings wird auch eingeräumt, dass eine Delegation von Aufgaben an Pflegehilfskräfte möglich ist.

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