Rubriken: Pflege und Medizin

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Ausgabe:
2022 - 4
Landläufig als „offenes Bein“ bekannt, handelt es sich bei einem Ulcus cruris um einen schlecht heilenden tiefen Gewebsdefekt, der mindestens bis in die Dermis (ggf. auch tiefer) reicht und sich am Unterschenkel befindet. Besonders betroffen sind ältere Menschen mit z. B. Krampfadern oder einer bestehenden Arteriosklerose. Entstehen kann das meist chronische Ulkus jedoch tatsächlich aufgrund...
2022 - 3
Die Hepatitis ist eine Entzündung der Leber und zählt zu den häufigsten Lebererkrankungen in Deutschland. Auslöser sind neben verschiedenen Giftstoffen wie Pflanzengiften und Alkohol vor allem Infektionen mit Hepatitisviren. Im Pflegealltag kommen die Virushepatitiden A, B und C am häufigsten vor. Virushepatitiden sind meldepflichtig, und es werden jährlich über 20.000 Fälle beim Robert Koch-Institut registriert....
2022 - 3
Eine Depression kann mithilfe der Pharmakotherapie häufig gelindert werden. Dafür steht eine Vielzahl möglicher Wirkstoffe zur Verfügung, die sich vor allem in den Neben- und Wechselwirkungen unterscheiden. Der Wirkstoff Venlafaxin hat einen dualen Angriffspunkt – sowohl der Transmitter Serotonin als auch Noradrenalin werden beeinflusst. Davon profitieren manche Patientengruppen. Es ist sinnvoll, von Beginn an die...
2022 - 2
Schmerzen sind ein vielschichtiges Geschehen, dem sich professionell Pflegende aus verschiedenen Blickrichtungen nähern. Handelt es sich um Schmerzen nach Verletzungen, Folgen von Tumorerkrankungen oder um neuropathische Schmerzen? In diesem Fortbildungsbeitrag wird zunächst das WHO-Stufenschema vorgestellt, das zur Behandlung von Tumorschmerzen entwickelt wurde. Die Stufen 1 bis 3 entsprechen den jeweiligen Schmerzstärken von schwach bis stark....
2022 - 2
Es gibt eine sehr große Anzahl von Menschen in unterschiedlichen Pflegebereichen, die Risikofaktoren für eine Aspirationspneumonie aufweisen. Eine Aspiration und eine konsekutiv auftretende Aspirationspneumonie werden bei solchen Menschen häufig nicht bemerkt. Dabei stellt die bakterielle Aspirationspneumonie mit einer Letalität von 10–20 % eine ernst zu nehmende Komplikation dar. (1) Und wenn auch die überwiegende Zahl...
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2018 - 4
Betäubungsmittel haben eine sehr starke Wirkung und unterliegen daher strengen Gesetzen und Verordnungen in Deutschland. Nur ein Arzt, der in Deutschland seinen Beruf ausübt, darf auf dem 3-teiligen Betäubungsmittelrezept in begründeten Fällen dem Patienten ein Betäubungsmittel verschreiben. Pflegefachkräfte müssen die für sie relevanten Vorgaben im Umgang mit Betäubungsmittel genau kennen, denn sonst drohen harte Strafen...
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2017 - 2
Ältere Menschen sind eine Patientengruppe für sich. Denn: Im Alter verändern sich die Körperfunktionen und damit auch die Fähigkeit des Körpers, Arzneistoffe zu verstoffwechseln. In dieser Fortbildungseinheit erfahren Pflegekräfte, durch welche Mechanismen Wechselwirkungen (WW) entstehen können und bei welchen Arzneistoffgruppen diese besonders häufig auftreten. Zu beachten gilt, dass Wechselwirkungen nicht nur bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln (auch...
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2018 - 1
Das Delir wird häufig in einem Atemzug mit Altersdemenz oder Alkoholentzugsdelir erwähnt. Unklare Definitionen und Unwissenheit über das Syndrom führen zu einer Verharmlosung des Delirs, was häufig schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hat. Die Ursachen und das Erscheinungsbild eines Delirs sind vielfältig und stellen die Pflegefachkräfte vor eine große Herausforderung. Pflegende haben den unmittelbarsten Kontakt...
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2017 - 4
Kernaufgabe allen pflegerischen Handelns ist die Identifikation der unterschiedlichen Pflegeprobleme eines Patienten und die Ableitung entsprechender Maßnahmen, um Komplikationen und/oder eine Erkrankung zu vermeiden. Ein großes Problem stellt häufig die Thrombosegefährdung dar. Es ist dementsprechend wichtig, eine genaue Kenntnis über die pathophysiologischen Mechanismen der Thromboseentstehung (Virchowsche Trias) zu haben. Darüber hinaus müssen – unter Berücksichtigung...
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2016 - 3
In der heutigen Welt der modernen Medizin ist es vergleichsweise einfach, einen Patienten mithilfe der perkutan-endoskopischen Gastrostomie (PEG) enteral zu ernähren. In der Vergangenheit war dies mitunter sehr schwierig und leidvoll für Arzt und Patient. Zwar gab es schon im 12. Jahrhundert Bemühungen von dem arabischen Arzt Ibn Zuhr-Avenzoar (1091–1161 n. Chr.), mittels einer Silberkanüle...
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